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Erstes Bewegen der Lok nach 26 Jahren Stillstand

Zum Bewegen der Lok wurden zwei 20t-Pressen eingesetzt, die vor der Lok in Position gebracht, diese nach hinten schieben sollten.


 

Als Druckpunkt am Boden sollte eine Schwelle des Gleiskörpers dienen.


 

An der Lok bot sich als Druckpunkt ein Rahmenteil der Vorlaufachse an.


 

Die Lok bewegte sich jedoch um keinen einzigen Millimeter.
Stattdessen schoben die Pressen die Schwelle samt Schotterbett von der Lok weg.


 

Im zweiten Versuch sollten die Kontergewichte der Treibachsen angehoben werden. Mit dem Eigengewicht hätte dann die auftretende Hebelwirkung die Radsätze und somit die Lok in Bewegung gesetzt.
Die maroden Schwellen und der weiche Untergrund verhinderten diese Vorgehensweise jedoch erfolgreich.


 

Währenddessen sollten die Schienenräumer demontiert werden.
Nachdem der Schienenräumer vorne rechts mit zwei Maulschlüsseln und einigen Hammerschlägen bereits entfernt werden konnte, musste hinten links schwereres Gerät eingesetzt werden.


 

Nachdem ein Stück Schiene aufgetrieben werden konnte, wurde dieses als stabiler Druckpunkt auf die Schienen vor der Lok aufgeschweißt.


 

Erneut wurden die Pressen vor den Rahmen gesetzt, jetzt hatten sie aber einen festeren Druckpunkt als zuvor an der Schwelle.
Die Lok bewegte sich und die Farbe von den betroffenen Lagern platzte ab.
Der entgegengebrachte Widerstand war gebrochen und die Lok konnte um ca. 80 cm verschoben werden.